Weiterbildung Palliative Praxis – Greifenberg 2016-09

Das ist sie mal wieder:
Frau Liselotte Pfeiffer – genannt „Lilo“
kursfigur

Es ist jedesmal spannend, wie die Figur aussieht, die von den Kurs-TN im Rahmen der Storyline-Methode entworfen wird.

Eine Überraschung war wieder einmal, dass die beiden Arbeits-Gruppen gestern – unabhängig voneinander – Übereinstimmungen hatten. Während die eine Gruppe kreativ die Darstellung im Bild umsetzte, wurde von ihr das eine Bein irgendwie etwas krumm und abstehend. Die andere Gruppe wusste nichts davon und hatte in die Krankheitsgeschichte, die sie erfinden sollten, einen Oberschenkelhalsbruch eingebaut. So kanns gehen.

Ich freue mich auf den weiteren Verlauf der Woche und das Engagement, mit dem dieser Kurs unsere „LILO“ in „ihren letzten Tagen“ begleiten darf …

Schw. Doreén

Neuer Kurs „Basiscurriculum Palliative Praxis“

Ich freue mich auf die neue Kurswoche! 

Grundausstattung-Kursmaterial-(c)-palliative-praxis-schulungDas Auto ist voll bepackt mit Material für Theorie und Praxis und es geht los nach Rehlingen-Fremersdorf im Saarland.

Die Ordner für die TeilnehmerInnen des Basiscurriculum Palliative Praxis sind bereit: personalisiert und speziell ausgestattet, beinhalten sie momentan erst einmal Namensschild, Notizpapier, Kugelschreiber, Mini-Locher und erste Infos.

Bis zum Ende der Woche werden sie dann aber ergänzt und sicher gut gefüllt sein mit den Handouts und all den persönlichen Eindrücken.

Natürlich darf auch das Kreativmaterial nicht fehlen und ich bin schon gespannt, wie sich die Hauptfigur dieser Woche darstellen wird. Welchen Namen sie wohl bekommt? Wie sie aussehen wird?Frau-Berta---grün

Es ist immer faszinierend, wie mit der Storylinemethode die Lebensgeschichte einer konkreten Beispielperson entsteht, welche dann die gesamte Woche mitprägt. Persönliche Erfahrungen der TN, Fragen, Problemfälle aus dem Berufsalltag, … all das fließt mit ein und auf diese Weise bekommt der Unterricht einen sehr individuellen Rahmen. So kann ich dann auch weit mehr auf den Praxisalltag eingehen, als das sonst mit den vorgefertigten Referaten möglich ist.

Es wird also wieder eine spannende Woche.  Und ich freue mich darauf.

Kurs 11 2014

Der Kurs Palliative Praxis 2014 in Tuttlingen.

Anna-Müller400Das hier ist Anna Müller.

Sie wurde von den Kursteilnehmern der Schulung Palliative Praxis sehr kreativ in Szene gesetzt und mit einer Biographie versehen. Wir begleiten sie in ihren letzten Lebenstagen und versuchen es ganz nach den Worten von Cicely Saunders zu halten: „Den Tagen mehr Leben geben“ – auch dort, wo das Leben nur noch wenige Tage hat.

Es ist ein großartiger Kurs und ich freue mich sehr über die positiv motivierten, sechzehn Teilnehmerinnen.

Besonders wichtig war es heute, einige, wichtige Möglichkeiten der Symptomlinderung kennen zu lernen und somit auch der Diskussion Sterbehilfe / Sterbebeistand einen Schwerpunkt und auch eine Richtung zu geben. Es gibt so viel, was man tun kann und wie man helfen kann, um die Lebensqualität zu erhalten und zu stützen. …

Aber nicht nur aller „Ernst“, sondern auch viel Spaß und ein paar vielleicht auch überraschende Selbsterfahrungsmöglichkeiten bzgl. Mundpflege oder auch Atemnot, waren an diesem Tag ein kleines Highlight. Weiterlesen

Wichtige Dinge regeln

Schicksalsschläge kann man nicht planen oder gar verhindern – aber man kann vorsorgen, dass zumindest das Nötige geregelt ist.

TrauerWieder einmal habe ich hautnah erlebt, wie wichtig es ist, dass man vor allem eine Vorsorgevollmacht rechtzeitig ausgefüllt hat.

Ein Bekannter wurde gerichtlich als Betreuer für eine sehr nahestehende Person bestellt, die ihm sehr am Herzen liegt und durch eine plötzliche, schwere Erkrankung in diesem Sinn hilfebedürftig wurde.

Soweit – so gut – dachte er sich.
Er hatte sich immer vorgenommen, dass er für diesen lieben Menschen sorgen würde, wenn es einmal darauf ankäme, schließlich lebten sie seit Jahrzehnten in einer guten Wohngemeinschaft.  Jeder hatte seinen Bereich und abwechselnd sorgte man für den Kühlschrankinhalt oder Kleinigkeiten des Alltags, ohne hier genau zu rechnen oder es strikt zu teilen, auch wenn es eben nur eine Wohngemeinschaft und keine Partnerschaft war.

Nun war es also soweit. Durch mehrere heftige, aufeinanderfolgende Schlaganfälle war die Mitbewohnerin nicht mehr voll geschäftsfähig und obwohl schon über 80 Jahre alt, wurde er gerichtlich als Betreuer eingesetzt. Das lag ja auch nahe und doch er hatte nicht mit dem gerechnet, was nun auf ihn zukam.  WEITERLESEN

9. Thüringer Pflegetag mit 3. Jenaer Palliative Care Kongress 2014

thueringerpflegetag-kongress
Herzliche Einladung zu meinem dortigen Workshop mit dem Thema: 
Palliative Praxis für Menschen mit Demenz (Workshop 4)
 
Palliative Praxis für Menschen mit Demenz
Schw. Doreén Knopf – zertifizierte Moderatorin für das Curriculum Palliative Praxis (der Robert-Bosch-Stiftung)

Demente Menschen auf dem letzten Lebensweg begleiten – ist eine besondere Herausforderung.
Die Aus- und Weiterbildung im palliativen Themenkreis ist aber häufig nur in den Bereichen Medizin und Pflege angeboten. 
Palliative Betreuung fordert jedoch verschiedenste Berufsgruppen und Bezugspersonen: ob Mediziner, Fachpflegekräfte, Therapeuten, Sozialdienst, Seelsorge etc. bis hin zu Hauswirtschaft und auch ehrenamtliche MA und Angehörige – alle Personen im Umkreis Schwerstkranker, Sterbender sind gefragt. 
Wo aber „Alle gefragt sind“, sollten auch Alle die Möglichkeit haben, Antworten und  fundiertes Wissen zu erlangen, das praxisgerecht, ressourcenorientiert und fachübergreifend ist.
Palliative Praxis ist ein solches Schulungsangebot, das Brücken baut. 

Dieser Workshop stellt die Weiterbildungsmöglichkeit Palliative Praxis vor und geht dabei auch auf die Besonderheiten von Palliativer Betreuung Demenzkranker ein
 
Jena
Blick am Vorabend aus dem Hotel auf den Veranstaltungsort.

Neuer Kurs Palliative Praxis

PP2013-11

Basiscurriculum Palliative Praxis 11-2013

Der neue Kurs „Palliative Praxis“ hat begonnen.
Alles wird sich die nächsten Tage um „Frau Maria Frühling“ drehen.
Sie ist die Hauptperson im Rahmen der Storyline-Methode und wurde heute von den KursteilnehmerInnen gestaltet.
Ihre „Biographie“ liefert die Grundlage sowohl für den theoretischen, als auch praktischen Ansatz der Schulung.

Alles dreht sich nun um die Palliative Betreuung im letzten Lebensabschnitt von Frau Frühling.
Sie gibt den Kursinhalten der Weiterbildung des 40h-Curriculum sozusagen ein Gesicht, einen Namen, eine Geschichte.
Theorie und Praxis, eigene Erfahrungen der TeilnehmerInnen mit Fragen, Problemen, Ressourcen … so kann interaktives Lernen aussehen.

Ich freue mich schon auf diese weitere Woche mit wirklich motivierten und kreativen TeilnehmerInnen. CredoSmiley © m.v

Mehr zum Basiscurriculum „Palliative Praxis“

Palliative Praxis – Kurs 07/2013

PPS-Juli2013-(c)-www.pallliaitve-praxis-schulung.dejDarf ich vorstellen: Das ist Frau Luise Moselmann.

Sie ist die Hauptperson für das Basiscurriculum Palliative Praxis 07/2013 in Heiligenbronn / Tuttlingen.
Im Rahmen der Storyline-Methode haben die KursteilnehmerInnen Frau Luise gestaltet und zunächst für sie eine kleine Biographie entwickelt. Alles dreht sich nun um die Palliative Betreuung im letzten Lebensabschnitt von Frau Luise.

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