CISTUS INCANUS, das Kraut, das sogar schon gegen HIV, Ebola und Marburgviren erfolgreich angetreten ist.

Man hört jetzt viele Ratschläge und wir wollen fern von allen Kuriositäten und auf Bitten mehrerer Leute seriöses Wissen mit Euch teilen, weil wir merken, dass anscheinend doch nur wenige Leute ein sehr interessantes Kraut kennen oder davon wissen.

Was wir in dieser Zeit persönlich zur Stärkung und Unterstützung unseres Immunsystems nutzen und womit wir schon länger auch bei Grippeanflug z.B. richtig profitiert haben, ist ein richtiger Schatz aus der Natur: das CISTROSENKRAUT.

Man kann die Cistrose als kostbares Mittel aus der „Apotheke GOTTES“ bezeichnen.

Sie gehört botanisch zu den Cistrosengewächsen (Cistacea), die verschiedene Variäteten kennen. Unter anderem auch – geschichtlich vielleicht interessant – ist neben Cistus incanus auch Cistus ladaniferus, deren Blätter ein Harz ausscheiden, das Ladanum oder Labdanum genannt wird (nicht zu verwechseln mit der Opiumtinktur namens Laudanum!). Dieses Harz könnte der biblischen Myrrhe entsprechen, denn in der Bibel waren wahrscheinlich mehrere und verschiedene Harze von Pflanzen gemeint, nicht nur die heute bekannte Myrrhe-Pflanze. Labdanumharz wurde schon im alten Ägypten auch als Räuchermittel verwendet. „Carl von Linné vertrat die Ansicht, dass es sich bei der biblischen „Rose von Scharon“ um eine Art der Zistrosen handelte.“ (Wikipedia)
Als Heilpflanze wurde Cistus wohl schon ca. 400 v. Christus erwähnt und vor allem im Mittelmeerraum bekannt, wo sie auch hauptsächlich wächst.

Was hat die Cistrose nun aber mit Corona zu tun?

Die Ärztezeitung schreibt im Februar 2016 von einer im Labor entdeckten, antiviralen Wirkung von Cistus incanus mit beeindruckenden Forschungsergebnissen, die trotz der Verschiedenartigkeit der diversen Viren vielleicht doch Beachtung verdienen. 

„Extrakte der Zistrose (Cistus incanus) inaktivieren HIV, Ebola- oder Marburg-Viren und verhindern ihre Vermehrung in Laborexperimenten, teilt das Helmholtz Zentrum München mit.“

www.aerztezeitung.de

Das Team um Prof. Dr. Ruth Brack-Werner fand damals heraus, dass Cistus-Extrackt z.B. virale Hüllproteine bei HIV blockierte, was das Andocken der Viren an die Wirtszellen verhinderte und somit die Virenvermehrung in den Laborexperimenten. Auch andere antivirale Wirkstoffe seien möglicherweise im Extrakt wirksam. (Pressemitteilung des Helmholtz Zentrum München)

Natürlich muss man in Bezug auf Corona wisssen, dass die verschiedenen Viren ganz unterschiedlich aufgebaut sind. Es gibt z.B. DNA-Viren (z.B. Herpes-, Papillomviren etc.) und RNA-Viren (zu deren Untergruppen u.a. auch Ebola, SARS und eben auch der neue SARS-CoV-2 gehören).
Aktuell gibt es zwar noch keine neuen Erkenntnisse zur speziellen Wirksamkeit von Cistus incanus beim neuen Coranavirus, aber im Einsatz als altes Hausmittel und guter Begleiter durch die bisherigen „Grippe-Zeiten“ haben wir damit ganz allgemein einfach schon gute Erfahrungen gemacht.
Wen es also interessiert: so wenden wir privat schon länger das Kraut im Alltag an.

So kann man die Cistrose verwenden:

Teezubereitung

über den ganzen Tag verteilt ca. alle halbe Stunde immer wieder schluckweise trinken
und vor dem Schlucken eine Weile im Mund behalten.

Zubereitung: ca. 1 TL mit 250 ml kochendem Wasser übergießen und für 5-10 Minuten ziehen lassen.
Wir machen immer noch etwas Zitronensaft dazu (das verhindert auch ein wenig die Oxidation wie beim Schwarztee). Wer es leicht gesüßt mag, kann z.B. Xylit (Birkenzucker) zugeben, das ja auch positiv auf die Mundflora wirkt und deshalb z.B. bei Mundspülungen und Zahnpflegeprodukten Verwendung findet. 

Die enthaltenen Polyphenole und andere Wirkstoffe des Cistustees sollen sich u.a. schützend über die Schleimhaut legen und eine Art Film bilden, der die Virenvermehrung reduziert / hindert. Das könnte also durchaus bei einer Infektion zumindest zu einem milderen Verlauf führen. 

(ACHTUNG: Schwangere sollten sich mit dem Arzt absprechen, da Cistus auch als menstruationsfördernd gilt und darum Probleme verursachen könnte!)

Es gibt auch Cistus-Lutschpastillen (z.B. von Dr. Pandalis). Diese werden möglichst lange in der Wangentasche gehalten, bis sie sich aufgelöst haben. Sie schmecken zwar nicht besonders gut, haben aber nach unserer Erfahrung schon mehrfach bei anfänglichem Halsweh einen Durchbruch der Erkältung und eine Verschlimmerung sehr erfolgreich verhindert. 

Mundspray für unterwegs:

Den Cistus-Tee kann man auch richtig stark als Sud aufkochen, mit etwa doppelter Menge Kraut und diesen dann als „Mundspray“ abfüllen. 

Ebenso wie beimTee steht es jedem frei, den Sud mit etwas Zitrone für den Geschmack und mit Xylit oder einem anderen Süßmittel zu verfeinern. 
Diesen Sud füllen wir nach dem Abkühlen in eine Sprühflasche aus Braunglas (30-50 ml), geben ggf. zur leichten Konservierung etwa 10% Alkohol (z.B. Schnaps 40%ig) dazu. So hält es mindestens ein paar Tage. Bei einem Mundspray für Kinder verzichtet man natürlich darauf.
Auf ca. 50 ml kann man auch noch einen Tropfen Pfefferminzöl zugeben oder alternativ den Sud gemeinsam mit Pfefferminz oder anderem Tee aufbrühen. Ebenso möglich sind je ein Tropfen anderer ätherischer Öle nach Geschmack. Besonder geeignete und viruzide Öle sind z.B Teebaumöl, Lavendelöl, Oreganoöl, etc.
(Fertigpräparate wie Salviathymol kann man eventuell auch nutzen, wenn man die Gebrauchshinweise beachtet.)
Die Sprühflasche muss man dann nur noch mit Inhalt, Datum und Namen versehen und sie sollte auch ausschließlich für eine einzige Person verwenden. Jede/r bekommt sein eigenes Mundspray.
Das hat man überall sehr leicht dabei und kann so alle halbe Stunde ein paar Sprühstöße in den Mund geben und möglichst etwas einwirken lassen, bevor man wieder trinkt und es „runterspült“. 

Man kann diese Mischung im Prinzip auch als eine Art Raumspray nutzen. 
Es ist simpel, einfach in der Anwendung und aus unserer Erfahrung durchaus wirkungsvoll. 
Regelmäßiges Reinigen der Flasche und Erneuern des Inhaltes gehören selbstverständlich dazu, um eine anderweitige Keimbelastung im Spray sorgfältig zu vermeiden.

Sonstige Infos zu Cistus incanus

Wirkung: antibakteriell, antibiotisch, antiviral, antioxidativ, fungizid (pilzhemmend), entzündungshemmend, schleimlösend, anregend, astringierend (zusammenziehend), tonisierend, stärkend für das Immunsystem, Radikalfänger, menstruationsfördernd …
Anwendungsbereiche: Erkältungen, Grippe, Husten, Mundgeruch, Hautprobleme, Ekzeme, Durchfallerkrankungen und weitere.
Botanischer Name: Cistus incanus, Cistus creticus
Pflanzenfamilie: Zistrosengewächse = Cistaceae
Verwendete Pflanzenteile: Kraut
Inhaltsstoffe: Polyphenole, Harz, ätherische Öle, Labdanum (Ladanum), Borneol, Zineol, Eugenol, Ledol, Limonen, Phenol und weitere
Sammelzeit: Mai bis Juni

Ansonsten wird als hilfreiche Unterstützung für das Immunsystem von verschiedenen Fachleuten immer wieder darauf hingewiesen, dass man auf einen ausreichend hohen Vitamin D Spiegel achten sollte, sowie auch auf eine möglichst gute, abwechslungsreiche Ernährung mit vielen Vitaminen (vor allem Vitamin C) und Mineralstoffen (die bei Bedarf zusätzlich durch hochwertige Nahrungsergänzungsmittel ein wenig „aufgefüllt“ werden können.) Daneben wird empfohlen, auf ausreichenden Schlaf zu achten, um dem Immunsystem und dem Körper auch die nötigen Phasen der Ruhe und Regeneration zu geben.

WICHTIGER als alle Hausmittel und Naturheilmittel allein ist jedoch, dass alle gemeinsam dazu beitragen, dass die Verbreitung der Infektion möglichst verlangsamt wird, um vor allem die Kranken und Immungeschwächten zu schützen und dem Gesunheitssystem Zeit zu verschaffen, damit die Kapazitäten möglichst lange ausreichen.
Wir ermutigen ausdrücklich dazu, sich täglich auf dem Laufenden zu halten, sich sachlich zu informieren und auch die Maßnahmen solidarisch und konsequent mitzutragen, die von den Verantwortlichen veranlasst werden, auch wenn das persönliche Einschränkungen bedeuten kann.

Als besonders wichtige und seriöse Infoquelle empfehlen wir die Website des RKI: https://www.rki.de und die offiziellen Information der Gesundheitsbehörden.
Weiteres Beispiel für Information aus „erster Hand“ ist auch „Das Coronavirus-Update“ des NDR mit dem Virologen Prof. Christian Drosten (Leiter der Virologie in der Berliner Charité), ein Podcast mit täglich sachlichen, informativen, aufschlussreichen und kompetenten Interviews.

Hinweis: Die hier zur Verfügung gestellten Informationen sind ohne Gewähr, enthalten kein Heilversprechen, sondern geben nur unsere Meinung und Erfahrungswerte wieder. Im Krankheitsfall sind ärztlicher Rat und Behandlung etc. NICHT durch die hier veröffentlichen Infos ersetzbar!